Logobild PoingChronik Familienzentrum Poing e.V.

1988               Die erfolgreiche Organisation des ersten Poinger Ferienprogramms für Kinder durch eine Interessengemeinschaft führt am 30.11.1988 zur Gründung des Vereins Kinderspiel e.V.. Zielsetzung des Vereins: Förderung der Integration junger Familien in der Gemeinde, damit sie aktiv am Gemeindeleben teilnehmen. Als regelmäßige Angebote sind Eltern-Kind-Spielgruppen, Ferienspielaktionen und Ausflüge geplant.

1989              Die Anzahl der Angebote des Vereins steigt: Gesprächs- und Arbeitskreise „ Familie - Leben in Poing“ wird ins Leben gerufen. Die Tagesmuttervermittlung nimmt ihren Anfang. Die ersten Spielgruppen treffen sich zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch. Man organisiert Familien-Olympiaden, Kinderkulturtage, Kinderwochenenden, Nikolausfeiern und Ferienspielwochen.

1991              Der Verein erhält die Anerkennung der Gemeinnützigkeit.

1992             Im September gründet sich der Verein Kommunikationszentrum e.V.. Dieser veranstaltet in regelmäßigen Abständen einen offenen Frühstückstreff. Ziel ist es, Neubürgern und Interessierten erste Kontakte in der Gemeinde zu erleichtern.

1993            In diesem Jahr werden weitere, noch heute aktuelle, Angebote ins Leben gerufen: Eröffnung des 1. Miniclubs (Vorkindergarten) und die Organisation der ersten Schwimmkurse. Da das Interesse an der jährlich angebotenen Ferienspielwoche so groß wird, holt man sich die Unterstützung verschiedener Poinger Vereine. Daraus entwickelt sich im Laufe der folgenden Jahre das heute vom gemeindlichen Jugendreferat organisierte Ferienprogramm.

1994             Das Ferienangebot kann von einer Woche auf die gesamten sechswöchigen Sommerferien ausgedehnt werden. Im Dezember findet das erste Familienfrühstück in Zusammenarbeit mit dem Verein Kommunikationszentrum statt. Der große Besucherandrang beweist einmal mehr, wie sehr Poing eine zentrale Anlaufstelle benötigt. Der Zuspruch zu den Angeboten des Vereins steigt zusehends. "Die Gemeinderäume platzen aus allen Nähten" titelt die Ebersberger Zeitung in ihrer Ausgabe vom 14.11.1994.

1995             Im Februar beschließt der Vorstand einstimmig den Ankauf eines Containers und baut ihn in Eigenregie auf dem Gelände des heutigen evangelischen Gemeindezentrums in der Gebrüder-Asam-Straße auf. Der Container wird der zentrale Treffpunkt des Vereins.
Ein Seminaraufenthalt engagierter Familien bringt als Ergebnis das erste offizielle Programm des Vereins.
Angeboten werden u.a. Spiele- und Bastelnachmittage für Kinder, Gitarrenunterricht, regelmäßige Kasperlvorführungen, eine Samstags-Einkaufsbetreuung, ein Männertreff, ein offenes Café und die Eröffnung einer 2. Miniclub-Gruppe.
Im November fusioniert der Verein Kinderspiel mit dem Verein Kommunikationszentrum zum gemeinsamen Familienzentrum Poing e.V.

1996                Durch das Engagement vieler Familien verwandelt sich der schlichte Baucontainer zum beliebten Familientreff.
Ständig erweitert sich der Mitarbeiterkreis und es kommen neue Ideen und Angebote hinzu:
Eine Frühjahrs- und Herbstwarenbörse für Kinderartikel, Vorbereitungskurse für Teenager als künftige Babysitter, ein Kochtreff, Werkstattabende für ältere Leute in Zusammenarbeit mit der AWO, ein Kunst- und Kulturtreff, ein Faschingsbällchen für die Kleinsten, eine englischsprachige Lernspielgruppe, Sprachkurse und ein gemeinsames Sommerfest aller Spielgruppen.

1997               Das Familienzentrum wird durch den Landkreis Ebersberg gefördert.

1998               Der Verein feiert seinen 10. Geburtstag.

1999               Durch die Erweiterung des Angebotes müssen weitere Räume hinzugemietet werden. Ein leerstehender Container in der Kirchheimer Allee wird das neue Zuhause der Miniclubs und vieler Spielgruppen.

2000              Der Haupt-Container in der Gebrüder-Asam-Straße muss aufgrund des inzwischen abgelaufenen Pachtvertrages von seinem Standort abgebaut und auf der anderen Seite des Sees, in der Blumenstraße, neu aufgebaut werden.
„Das Familienzentrum ist eine Erfolgsstory, die in Poing nicht mehr wegzudenken ist“, lobt der erste Bürgermeister Albert Hingerl den Verein.
Erneut wird das Angebot erweitert: Übernahme der Ballettschule und der Kleidervermittlungsstelle (heute: Kindersecondhandladen), Einführung einer Hausaufgabenbetreuung, Spielgruppen in den verschiedensten Sprachen, Gründung eines türkischen Frauentreffs. Die Gruppe der Zwillingseltern organisiert den 1. Basar für Zwillingsartikel.

2003                 Da das Familienzentrum mittlerweile wieder „aus allen Nähten platzt“, stellt der Verein einen Dringlichkeitsantrag an die Gemeinde zur Lösung aktueller und mittelfristiger Raumprobleme.

2004                Der Verein wird mit dem 3. Platz des Bürgerkulturpreises des Bayerischen Landtags für vorbildliches ehrenamtliches bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird vom Präsidenten des Bayerischen Landtags, Alois Glück, überreicht.

2005               Der Verein ändert seinen Namen: Aus Familienzentrum und Kinderspiel e.V. wird Familienzentrum Poing e.V..
Familienministerin Renate Schmidt besucht das Café des Familienzentrums.

2006               Nach vielen kontrovers geführten Gemeinderatssitzungen beschließt das Gremium den Bau eines Bürgerhauses in der Ortsmitte. In diesem neuen Haus soll der Verein Räume für sein vielfältiges Angebot bekommen.
Als weitere Anerkennung seiner Arbeit wird dem Familienzentrum im April die professionelle Trägerschaft für 40 Krippen- und 30 Hortplätze zum 01.09.2006 übertragen.
Zur Verwirklichung des Zieles 'Integration von Neubürgern und ausländischen Mitbürgern' werden Deutschkurse für Frauen angeboten und internationale Feste organisiert.

2008               Der Verein feiert 20. Geburtstag. Die Hortgruppe wird auf 50 Plätze erweitert.

2009               Im April bezieht der Verein seine neuen Räumlichkeiten im Bürgerhaus und nimmt am 20.04.2009 den offiziellen Betrieb in der Bürgerstraße 1 auf. Am 18. Juli wird das 20-jährige Bestehen (30.11.2008) nachträglich groß gefeiert.
Mit dem Gemeinderatsbeschluss vom 23.04.2009 erhält der Verein die Trägerschaft für die neue Kindertagesstätte im künftigen Wohngebiet W 5 (Zauberwinkel). Die Fertigstellung und Übernahme der Einrichtung ist für das Jahr 2011 geplant.
Im Herbst findet der 1. Bücherflohmarkt des Familienzentrums statt. Jeweils zu den Marktsonntagen können sich Leseratten künftig mit preiswerter Literatur versorgen.

2010               Das Familienzentrum steigert seine Mitgliederzahl von 124 aus der Gründerzeit auf ca. 1500.
Im Juli erfolgt der 1. Spatenstich für die neue Kindertagesstätte. Sie wird künftig für die Betreuung von 115 Kindern (65 Krippenkinder und 50 Kindergartenkinder) sorgen.

2011               Das neue Logo des Familienzentrums wird kreiert. Der Mensch im Mittelpunkt des Kreises steht im Zentrum.  
Mit der Schließung des Grundschulschwimmbades im Februar endet ein sehr erfolgreiches und beliebtes Angebot des Vereins: die Schwimmkurse - Generationen von Kindern haben mit dem Familienzentrum erfolgreich und spielerisch Schwimmen gelernt.
Im Juli wird gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt das neue Projekt "MEGA - Mehr Generationen Aktiv" gegründet.
Im Herbst erfolgt die Eröffnung der Kindertagesstätte in der Gebrüder-Grimm-Straße 4 im Zauberwinkel.

2013              Der Verein kann auf eine 25-jährige Geschichte zurückblicken und beginnt am 30. November mit seinem "Jubiläumsjahr". Mit monatlichen Highlights wird das Jahresprogramm bereichert. Veranstaltet werden u.a. ein Tag der offenen Tür, eine Fotoausstellung, ein französischer und ein türkischer Nachmittag, ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier, ein Halloween-Fest für Kinder sowie ein internationales Fest.

2014               In Poing leben ca. 1700 Ausländerinnen und Ausländer aus 40 Staaten. Mit der zunehmenden Flüchtlingswelle aus Syrien, Afghanistan und Afrika steigt diese Zahl sprunghaft in die Höhe. Der Verein möchte sich aktiv an der Integration beteiligen und gründet im Januar das neue Projekt "Asylbewerber". Mit verschiedenen Angeboten (Deutschkurse, Ausflüge, Koch- , Spiele- und Kaffeetreffs etc.) wird für die Eingliederung der Neuankömmlinge in Poing gesorgt.

2015               Bis zum Jahresende steigt die Zahl der im Ort untergebrachten Asylbewerber auf über 170 an. Das Mitarbeiterteam des Asylprojektes erweitert stetig sein Angebot. Ab Dezember werden u. a. Patenschaften für Asylbewerber und ihre Familien vermittelt. Mit der persönlichen Betreuung soll die Integration und die Willkommenskultur gefördert werden.
Das Projekt "MIFA - Migration Integration Frauenaustausch" entsteht und soll besonders Frauen mit Migrationshintergrund ansprechen. Barriereabbau, Kommunikationsförderung und die Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls unabhängig von Nationalität, Religion und Kultur sind einige der Ziele des Projektes.



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